Unser Garten dient hauptsächlich der Selbstversorgung, dem sinnvollen Arbeits- und Erlebnisangebot für Gross und Klein, sowie der Vermarktung von gesunden Lebensmitteln.
Auch legen wir grossen Wert auf die lebendige und doch gepflegte Gestaltung von verschiedenen Lebensräumen.
 


 
Auf zwei Terrassen (2,5a) zwischen Bauernhaus und Stöckli, gedeihen gut besonnt Kräuter für Tee und Gewürze und zum Färben von Wolle. Ebenfalls bereichern eine grosse Anzahl an Blumen, Wildstauden und mehrere Trockensteinmauern unsere Umgebung.
 

 
Im oberen Garten bauen wir auf 20a ein vielfältiges Angebot an Frisch- und Lagergemüse an. Dazu dienen uns das Gewächshaus und zwei Folientunnel für die gesamte Anzucht von Setzlingen, sowie für den Anbau von wärmeliebenden Pflanzen, aber auch um die kalte Jahreszeit zu verkürzen. In unserer Gemüseauswahl sind viele Pro Specie Rara Sorten enthalten.
 

 
Nebst der Erleichterung für die grossflächige Bearbeitung und Beetvorbereitung mit dem Traktor, sind uns die handwerklichen, nachvollziehbaren und vielseitigen Arbeitsabläufe ein grosses Anliegen. Sie sind eine wichtige Grundlage für unser sozialtherapeutisches Arbeitsangebot.
 

 
Die klar geplante Fruchtfolge, sowie Vor-, Haupt-, und Nachkultur, aber auch das Mulchen mit Grasschnitt durch die heissen Sommermonate sollen eine möglichst aufbauende Wirkung für Boden und Kultur haben. Das Säen, Pflegen und Ernten nach dem Mond beziehen wir wie auch das Wetter in unsere Arbeitsplanung mit ein. Die Herstellung und der Einsatz der biologisch dynamischen Kompostpräparate in Mist und Kompost (und so im Kreislauf der Aussaaterdeherstellung), sowie die Herstellung und Anwendung der beiden Hornpräparate für Land und Kultur sind uns im Zusammenhang mit der achtsamen Bewirtschaftung der Erde ein grosses Anliegen.

Für die Pflanzengesundheit nutzen wir Kräutertees, Nützlinge wie zum Beispiel Enten zur Schneckenregulierung oder mechanische „Schranken“ durch Netze.
 


 
Im Beerengarten (2a) bauen wir Erdbeeren, Himbeeren und verschiedene Johannisbeersorten an.

Der Obstgarten umfasst mehr als 80 Stein- und Kernobst- Hochstammbäume die rund um die Häuser aber auch auf der „Hostet“ gepflanzt sind.                         Jährlich schneiden wir alle jüngeren Bäume. Die älteren Bäume erhalten je nach Sorte alle 3-4 Jahre einen Instandhaltungsschnitt oder einen sorgfältigen Verjüngungsschnitt. Es ist uns wichtig, auch unseren Nachfahren ein vielfältiges Obstsortenangebot zu hinterlassen, weshalb wir in regelmässigen Abständen Jungpflanzungen vornehmen. Verschiedene Nistkästen für Vögel bereichern den Obstgarten.